Therapie

Im Rahmen unserer ganzheitlichen Behandlung wenden wir neben den klassischen orthopädischen Behandlungsverfahren unterschiedliche Methoden aus den oben beschriebenen fünf Bereichen an:

Ordnungstherapie




Ozon – Sauerstoff - Therapie
Ozon (O³) ist die energiereiche Form des Sauerstoffs (O²) in unserer Luft. Es ist farblos und von charakteristischem Geruch. Ozon ist bekannt für seine Oxidationskraft und der ausgeprägten desinfizierenden Eigenschaften. Es wird daher auch als Aktivsauerstoff bezeichnet. Es hat eine bakterien- und pilztötende sowie vireninaktivierende Wirkung. Es aktiviert den Zellstoffwechsel, das Immunsystem und reguliert die antioxidative Kapazität unseres Körpers, d.h. die Fähigkeit, die gefährlichen Freien Radikale unschädlich zu machen. Das von uns verwandte medizinische Ozon ist ein Gemisch aus reinstem Ozon und Sauerstoff.

Wegen ihrer vielfältigen Wirkung kommt die Ozon-Sauerstoff-Behandlung bei zahlreichen, zum Teil sehr unterschiedlichen Erkrankungen zum Einsatz, wie z.B. Immundefizit, Zusatztherapie bei Krebserkrankungen, Durchblutungsstörungen (Arme, Beine, Gehirn und Ohr), Diabetes mellitus, Tinnitus, entzündliche Erkrankungen, Arthrosen, Rheumatische Erkrankungen, Muskelverspannungen, Myogelosen, Gefäßerkrankung und beschleunigten Alterungsvorgängen (nachlassende Leistungsfähigkeit, Vergeßlichkeit, Konzentrations-störungen)

Die effektivste Möglichkeit der Ozontherapie ist die sog. Große Eigenblutbehandlung, im Volksmund auch „Blutwäsche“ genannt. Hierbei werden in einem sterilen, geschlossenen Einwegsystem ca. 50 bis 250 ml Blut aus einer Vene entnommen, mit dem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und zurücktransfundiert.
Die Ozon-Sauerstoff-Therapie kann sehr gut mit der Revitalisierenden Infusionstherapie oder der Sauerstoff-Schnellschritt-Therapie kombiniert werden.

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Sauerstoff–Schnellschritt–Therapie
Die klassische Sauerstoff–Mehrschritt–Therapie (SMT) nach Professor v. Ardenne kann durch ein moderates Kreislauftraining deutlich verkürzt werden und wird dann Sauerstoff-Schnellschritt-Therapie genannt. Professor v. Ardenne hat in langjähriger Forschungsarbeit die positiven Wirkungen von Sauerstoff im menschlichen Körper erforscht und die nach ihm benannte Sauerstofftherapie entwickelt. Insbesondere der sog. Schalt-Effekt, der in den Kapillaren (kleinste Blutgefäße, in denen der Sauerstoffaustausch stattfindet) ausgelöst wird, beschreibt eine länger anhaltende Erweiterung der bisher verengten Kapillaren. Hierdurch kommt es zu einer erheblichen Steigerung der Sauerstoffaufnahme in den Lungen und zu einer besseren Sauerstoffabgabe an das Körpergewebe; ein Effekt, der über den Zeitraum der eigentlichen Therapie hinaus andauert.

Diesen Effekt nutzen inzwischen auch Freizeit- und Leistungssportler zur Steigerung der Leistungsfähigkeit während und zur Regeneration nach dem Sport. Im Bereich der Medizin kommt es zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit mit allgemeiner Revitalisierung, Kräftigung der Herz-Kreislauf-Funktion, Verbesserung der Durchblutung und Besserung von arthrotischen Beschwerden. (s. Ozon-Sauerstoff-Therapie). Zur Verbesserung der Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Gewebes wird zusätzlich ein kombiniertes Vitamin-Mineralstoff-Präparat eingenommen.

Sinnvollerweise erfolgt die Sauerstoff-Schnellschritt-Therapie im Rahmen eines Ergometertrainings. Dadurch kann die Behandlungszeit auf ca. 20 Minuten pro Tag reduziert werden. Hierbei erzielen Sie als zusätzlichen Effekt eine Verbesserung der Grundlagenausdauer sowie eine vermehrte Körperfettverbrennung. Sie können aber auch im Sitzen regenerieren und dabei ein gutes Buch oder eine Zeitung lesen. Die Behandlung dauert dann etwa eine Stunde.


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Revitalisierende Infusionstherapie (Myer-Cocktail)

Die Revitalisierende Infusionstherapie ist eine hochdosierte Vitamin- und Mineralstoffgabe bei komplexen Erschöpfungssyndromen. Sie dient der Regeneration und Revitalisierung sowie zur Reduktion der Freien Radikale im Körper. Bei Bedarf kann die Infusion mit individuellen homöopatischen Zusätzen versehen werden. Gestörte Regulationsvorgänge werden somit auf natürliche Weise wieder normalisiert und der körpereigene Heilungsprozeß unterstützt.

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Vitamin C – Hochdosistherapie / Alpha-Liponsäure-Hochdosistherapie

Vitamin C ist eines der wichtigsten, derzeit bekannten Antioxidantien (Radikalfänger). Was weniger bekannt ist, ist daß Vitamin C die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) aktiviert, die Immunglobulin-Synthese stimuliert (körpereigene Abwehr) und karzinogene (krebserregende) und toxische (giftige) Substanzen bekämpft. Darüber hinaus ist es wichtig für den Aufbau von Kollagen (Bindegewebe / Haut) und die Senkung des LDL-Cholesterins. Somit ergeben sich folgende Anwendungsgebiete: Verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und Streß, depressive Zustände, Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen nach schweren Erkrankungen und Operationen, begleitende Therapie bei bösartigen Erkrankungen, chronische Schmerzen, Rheuma, Allergien, Asthma bronchiale und chronische Bronchitis, erhöhte Blutfettwerte, Raucherkur und Nikotinentzug.

Die Alpha-Liponsäure kommt in der Schulmedizin vor allem in der Behandlung von Durchblutungsstörungen unterschiedlicher Ursachen zum Einsatz. Im Rahmen unserer Hochdosistherapie nutzen wir natürlich auch diesen Effekt. Wichtiger ist jedoch die Eigenschaft der Alpha-Liponsäure, Radikalfänger, wie z.B. die Vitamine A, C und E zu „recyclen“ und sie somit wieder dem Körper zur Verfügung zu stellen. Sie kommt somit bei allen Vitamintherapien, Ozon-Sauerstoff-Therapien und Durchblutungsstörungen unterstützend zum Einsatz.

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Symbioselenkung

Unter Symbioselenkung verstehen wir die Wiederherstellung bzw. Erhaltung der normalen Darmflora durch gezielte Steuerung mittels phsiologischer Bakterienkulturen sowie durch Gabe von probiotischen Substanzen. Bei einem zusätzlichen Befall des Darms mit Pilzen werden zunächst diese behandelt. Ursache für eine solche, Dysbiose genannte Störung sind Antibiotika- und Cortisongaben, Umweltgifte, Darminfektionen sowie eine ungesunde Ernährung. Krankheiten wir Morbus Crohn, colitis ulcerosa, Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Neurodermitis und auch rheumatische Erkrankungen können damit deutlich gelindert werden. Die Symbioselenkung läßt sich sehr gut mit einer Ernährungstherapie oder mit Heilfasten kombinieren.

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Propriozeptive Aktiveinlagen

Die Füße sind die Basis unserer aufrechten Körperhaltung. Sie sind in funktionell-anatomischer Hinsicht sehr komplex. Das Zusammenwirken von insgesamt 26 Knochen, einer Vielzahl von Gelenken, Sehnen, Muskeln und Faszien bildet eine Funktionseinheit von bemerkenswerter Festigkeit und Elastizität. In Verbindung mit den angrenzenden, übergreifenden Muskelgruppen des Unterschenkels bildet sich ein kettenförmiges System zwischen Knochen, Gelenken und Muskeln. Die Form und Krümmung der Fußgewölbe, von Längsgewölbe einerseits und Quergewölbe andererseits, erlaubt es, sich den unterschiedlichen Beschaffenheiten des Untergrundes anpassen zu können und darüber hinaus dynamische Belastung bei jedem Schritt abzudämpfen und zu stabilisieren.

Finden sich an den Fußsohlen schwache Muskelspannungen und damit Abflachungen der Fußgewölbe mit Fehlstellung der Fußknochen, so ist die Abstützung des gesamten Bewegungsapparates geschwächt. Die damit verbundene Schwächung der Muskelspannung und Dysbalance durchzieht als Muskelkettenreaktion den gesamten Bewegungsapparat von den Füßen über den Rücken, bis hin zu den Kiefergelenken. Die Füße sind durch oberflächliche und tiefe Rezeptoren eng mit dem gesamten Nervensystem verbunden. Liegen hier Fehlfunktionen vor, so hat dies dementsprechend Auswirkung im gesamten Bewegungsapparat. In der Neurophysiologie ist die Bedeutung der Auftrittsfläche der Fußsohle schon lange bekannt.

In unserer Praxis wird eine ganzheitliche, funktionelle Untersuchung des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule durchgeführt. Dabei werden osteopathische, chirotherapeutische und kinesiologische Tests angewandt. Besondere Bedeutung haben dabei die Füße, der lumbosacrale Übergang sowie die Kopf- und Kiefergelenke. Finden sich an diesen Gelenken Blockierungen oder Fehlstellungen, so zeigen die angrenzenden Muskelgruppen eine Dysbalance. Besonders vom Fuß können hier, vergleichbar mit einer umfallenden Reihe von Dominosteinen, weitere Funktionsstörungen ausgehen. Eine Fußwurzelfehlstellung z.B. kann eine Beckenkippung, Rückenverkrümmung und entsprechende Muskelverspannung verursachen.

Durch die ganzheitliche Betrachtung des Bewegungsapparates als Funktionseinheit können die Beschwerden des Patienten auf die tatsächlichen Ursachen zurückgeführt werden. Gerade bei chronischen Schmerzpatienten ist diese Untersuchungsweise von großem Nutzen.

Die Kinesiologie ist die Lehre von der Muskelbewegung; sie basiert im Wesentlichen auf der Erkenntnis, dass ein in seinem Regelkreis gestörter Muskel nicht seine volle Widerstandsfähigkeit erbringen kann: Der Muskel reagiert dann „weich“. Ein energetisch nicht gestörter Muskel reagiert demgegenüber „stark“, d.h. er kann seine volle Widerstandskraft entfalten. Die Prüfung der Widerstandskraft von Muskeln erlaubt Aussagen über die Funktionstüchtigkeit des betreffenden Regelkreises. Mit Hilfe dieser Muskelfunktionstests ist es möglich, innerhalb weniger Minuten und ohne größeren technischen Aufwand eine aussagefähige Hinweisdiagnostik zu erhalten. Im orthopädischen Bereich kann man auf diese Weise z.B. die Funktion der Fußmuskulatur, der Iliosacralgelenke, aller Wirbelgelenke und auch der Kiefergelenke testen. Zudem läßt sich derart nach erfolgreicher Behandlung die wieder eingetretene Funktionstüchtigkeit der Muskel- und Gelenkketten kinesiologisch nachweisen.

Die Untersuchung wird durch eine computergestützte, dynamische 3-D-Bewegungsanalyse der Wirbelsäule ergänzt. Dabei werden Zusammenhänge der Körperstatik ermittelt, die über die üblichen Röntgen-, Computertomographie- und Kernspintomographieuntersuchungen hinausgehen. Die anfallenden Daten beschreiben die Oberflächenverkrümmung des gesamten Rückens, die exakte Position des 7. Halswirbels, der Dornfortsatzreihe aller Wirbel und der Beckenknochen. Daraus wird eine exakte statische und dynamische Beschreibung des jeweiligen Patienten erarbeitet.

Die Besonderheit dieser Methode ist die dynamische Bewegungsanalyse, im Gegensatz zu den sonst üblichen statischen Methoden. Die Wichtigkeit dieser dynamischen Messung wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass unser Rücken ständig bewegt wird, sei es beim Gehen selbst, beim Arbeiten, aber auch im Sitzen und sogar im Schlaf. Diese Informationen gehen bei einer nur statischen Messung verloren.

Die orthopädische Therapie geht zunächst von einem umfassenden Ganzkörperstatus einschließlich der Gleichgewichtstestung, einer Augenfunktionstestung und kieferorthopädischen Basisuntersuchung aus. Wie schon im Vorfeld beschrieben, werden die statischen und funktionellen Gegebenheiten an den Füßen untersucht; dabei werden „aufsteigende Muskelfunktionsfehler“ am Fuß analysiert. Funktionell gestörte Regelkreisläufe bzw. die geschwächten Muskel- und Gelenksfunktionen werden durch manualtherapeutische, chirotherapeutische und osteopathische Therapien zunächst symptomatisch behandelt.

Die ursächliche Haltungskorrektur erfolgt über die Behandlung von Fußreflexpunkten, die kinesiologisch ausgetestet werden. Zur Therapie werden weiche, prallelastisch gefüllte Spezialeinlagen nach Frau Prof. Fusco, die sogenannten proproizeptiven Aktiv-Einlagen verwendet. Hierbei werden die kinesiologisch schwach testenden Muskelketten kontinuierlich stimuliert. Durch die Aktivierung der Fußmuskulatur werden die Muskelketten gekräftigt, der Fuß richtet sich in seiner dreidimensionalen Ordnung selbst auf. Durch die Einheitlichkeit der Muskel- und Gelenksorganisation im gesamten Körper kommt es in allen Bewegungsegmenten und unter anderem auch in den Kiefergelenken zu optimierter Funktion und Schmerzfreiheit. Die Therapieerfolge und die Dauerhaftigkeit der Behandlungswirkung lassen sich durch die computergestützte dynamisch 3-D-Bewegungsanalyse der Wirbelsäule nachweisen.

Bei welchen Diagnosen helfen die propriozeptiven Aktiv-Einlagen? Knick-Senk-Spreiz-Fuß, Metatarsalgie, Abrollstörung, Platt- oder Hohlfuß, Fersensporn, Instabilität der Kniegelenke, Chondropathia patellae, Tractusreizung, Venen- oder Lymphstauung der Beine, Asymmetrie des Beckens, rez. ISG-Blockierung, Beinachsenfehler, variable Beinlängendifferenz, Coxalgie, Hyperlordose/Hyperkyphose, Skoliosen, muskuläre Dysbalance, Fehlstatik der Wirbelsäule, Gangbildstörung, Koordinationsstörungen, Entwicklungsstörungen, Myotendinosen, rez. Triggerpunktbildung, unspezifische Kopf- Nackenschmerzen, Kiefergelenkdysfunktionen, falsche Schlussbildstellung der Zähne, Zähneknirschen.


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Chi Maschine

Die Chi Maschine ist eine Synthese aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und moderner Technik. Der Mensch ist nur gesund, wenn sich seine Energien im Gleichgewicht befinden. Bei Störung kommt es zu Blockaden auf den Meridianen (Energieleitbahnen). In der Folge stockt das Chi, die Lebensenergie. Hält dieser Zustand länger an, können Krankheiten entstehen. Durch Akupunktur, Tuina-Massage, Qi Gong oder Tai Chi konnte das Chi bisher wieder zum Fließen gebracht werden. Mit der Chi Maschine gibt es nun eine vorbeugende Methode, das Chi im Fluß zu halten. Durch rhythmische Schwingungen der Beine, die sich über den ganzen Körper fortsetzen, kommt es zu einem deutlich verbesserten Chi-Fluß, außerdem wird die Sauerstoff-/ Blutzirkulation angeregt. Dies macht sich am Ende der Therapie durch ein angenehm spürbares Kribbeln im gesamten Körper bemerkbar.
Eine weitere positive Wirkung aus orthopädischer Sicht: die Nacken- und Rückenmuskulatur wird gelockert und kleinere Blockaden der Wirbelgelenke können sich selbständig lösen.
Der vitalisierende Effekt kann durch die Gabe eines Vitamincocktails noch zusätzlich gesteigert werden.

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Hochfrequenz-Wärmetherapie

Sie ermöglicht es sowohl oberflächennahe als auch in der Tiefe liegende Gewebepartien zuerwärmen. Hierbei kommt es zu einem erhöhten Zellstoffwechsel, zur Schmerzlinderung, zur Lösung von muskulären Verkrampfungen, verstärkte Leukozytenzufuhr mit Steigerung der körpereigenen Abwehr, raschere Umsetzung von Medikamenten und Aktivierung der körpereigenen Hormonproduktion. Aus diesem Grund ist die Hochfrequenz-Wärmetherapie besonders gut geeignet bei chronisch rheumatischen Erkrankungen, Rücken- und Gelenkbeschwerden, sowie bei Energiemangelzuständen.

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Propriozeptives Vibrationstraining

Das Propriozeptives Vibrationstraining (PVT) ist eine jung Therapie- und Trainingsmethode, deren Anwendungsgebiete bei weitem noch nicht vollständig beschrieben wurden. Einige Anwendungsgebiete zeichnen sich jedoch schon jetzt deutlich ab und erste wissenschaftliche Studien untermauern die Wirkungsweise der PVT. Was geschieht beim PVT?

Passive Strukturen der Gelenke, wie z.B. Gelenkkapsel oder „verklebte“ Fascien, lockern sich durch die Vibrationen. Verstärkte Durchblutung, Erwärmung und der Sehnenreflex sorgen für einen Aufbau von Elastizitätsreserven. Massagen durch das PVT lösen Verklebungen im Bereich des Bindegewebes und führen zu einer besseren Mobilität der Gewebeschichten. Der Abbau von Cellulite, verbunden mit dem Neuaufbau von Bindegewebe verbessert nachhaltig das Hautbild. Vermehrte Durchblutung und Erwärmung der Muskulatur lösen Verspannungen. Disbalancen gleichen sich aus und unterstützen die konventionellen Stretchingeinheiten.

Mit dem PVT erreichen Sie annähernd 100 % aller Muskelfasern in allen Muskelgruppen! Maximalkraft und Kraftausdauer steigen deutlich an. In nur 10 Minuten erreichen Sie einen ähnlichen Trainingseffekt wie bei einem konventionellen Training. Durch die Verbesserung im Bereich der Muskulatur werden auch die Zuliefersysteme, z.B. das Herz, stärker aktiviert und somit leistungsfähiger.

Beim PVT pumpt der Muskel zwischen 30 und 50 mal pro Sekunde Blut durch die Kapillaren. Dadurch werden die Zellen schneller mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und die Stoffwechselabbauprodukte werden schneller entsorgt. Das fördert auch die Regeneration, sowie den Neuaufbau von Muskelmasse mit Leistungssteigerungen in allen physischen Bereichen.

Die einzigartige, gleichzeitige Stimulierung von Rezeptoren im ganzen Körper verbessert die inter- und intramuskuläre Koordination. Reaktion, Gleichgewichtssinn und Koordination werden trainiert (z.B. das Ballgefühl). Das kann zur Verbesserung von sportlichen Erfolgen führen.

Der durch das PVT erhöhte Stoffwechsel führt zu einer verbesserten Fettverbrennung, zu einem erhöhten Grundumsatz und damit zu einer Reduzierung der Fettgewebeschichten - die ideale Ergänzung unserer Abnehmprogramme mit wenig Aufwand.

Die schnellen und kurzen Richtungswechsel bei der PVT sind ideal, um die Knochendichte merklich zu verbessern. Durch die Stimulation des Muskelansatzes am Knochen kommt es zu einer vermehrten Neubildung von Knochensubstanz. Daher eignet sich die PVT ideal zur Behandlung und Vorbeugung bei Osteoporose.

Das PVT fördert den Austausch der Zellulär- und Intrazellulärflüssigkeit und reduziert die Konzentration von Reizstoffen in den Schmerzherden. Dadurch kann es zu einer Linderung von Schmerzen kommen.

Nicht zuletzt wird Stress abgebaut, Glückshormone vermehrt ausgeschüttet und die sexuelle Lust wird gesteigert.


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Akupunktur

Im Rahmen unserer Akupunkturbehandlungen kommt eine Kombination der verschiedenen Methoden, Klassische Chinesische Akupunktur, Ohr-Akupunktur nach Nogier und Yamamoto-Schädel-Akupunktur (NYSA), sowie der Methode nach Felix Mann zum Einsatz.
Während einer Akupunktursitzung bleiben die Nadeln zwischen 10 und 30 Minuten in der Einstichstelle. Die Auswahl der Akupunkturpunkte erfolgt nach chinesischer Puls- und Zungendiagnostik sowie nach einer eingehenden TCM-Anamnese. Feste Punktkombinationen für bestimmte Beschwerden („Rezeptakupunktur“) widersprechen dem individuellen Ansatz der Akupunktur und werden deshalb von unseren Ärzten nicht angewandt

Die Zahl der Nadeln variiert je nach Beschwerdebild. Die Sitzungen erfolgen in der Regel zwei- bis dreimal wöchentlich, in akuten Fällen auch häufiger. Ein Behandlungszyklus umfaßt zwischen 10 und 20 Sitzungen. Nach einer Pause von mehreren Monaten kann sich ein weiterer Behandlungszyklus anschließen. (näheres siehe unter TCM).

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Laserakupunktur

Bei der Laserakupunktur werden die Akupunkturpunkte mit einem medizinischen Laser bestrahlt. Die Wirkung ist deutlich schwächer als mit Nadeln, zeigt jedoch bei Säuglingen und Kleinkindern sehr gute Erfolge.

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Schröpftherapie

Beim Schröpfen werden auf verschiedene, umschriebene Stellen des Rückens sog. Schröpfköpfe aufgesetzt. Durch das Vakuum kommt es zu einer Hyperämie (vermehrte Durchblutung) der Haut, der Unterhaut und des Bindegewebes. Dies bewirkt eine leichte Temperaturerhöhung, Stoffwechselsteigerung und eine bessere Sauerstoffversorgung im Zielgebiet über mehrere Tage. Über spezielle Reflexzonen am Rücken können zudem gezielt Organe des Körpers behandelt werden. Anwendungsbereiche sind chronische Schwächezustände, Wirbelsäulenbeschwerden, rheumatische Erkrankungen, Osteoporose und muskuläre Verspannungen. Eine Schröpfkopfmassage wird häufig als zusätzliche Maßnahme bei Akupunktur oder Triggerpunktbehandlungen eingesetzt. Eine maschinelle Schröpfkopftherapie kommt wegen möglicher Verletzungsgefahr nicht zum Einsatz.

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Bachblütentherapie

Die Bachblütentherapie ist eine der Homöopathie ähnlichen Therapie zur Behandlung und Mitbehandlung akuter und chronisch-psychosomatischer Krisen und Erkrankungen. Sie ist benannt nach dem englischen Arzt Edward Bach. Ziel der Therapie ist die Hilfe zur Selbsthilfe im seelischen Bereich. Die Wirkung der Bach-Blütenkonzentrate beruht auf einer Reharmonisierung der inneren und äußeren Ebene. Die Blüten werden entsprechend der augenblicklichen psychischen Situation des Patienten zusammengestellt. In der Regel erfolgt eine Kombination von 4 bis 8 Blütenkonzentraten. Indikationen (Einsatzbereiche) für Bachblüten sind funktionelle Beschwerden wie Schlafstörungen, Unterleibsbeschwerden, Magen-beschwerden und psychische und physische Erschöpfungszustände. Bei schicksalhaften Veränderungen der Lebenssituation (Kündigung, Partnerschaftskrise, Todesfall etc.) empfiehlt sich ein begleitender Behandlungsversuch. Wir wenden die Bachblütentherapie nur unterstützend, neben anderen Therapien an.

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Triggerpunktbehandlung

Bei der Triggerpunktbehandlung werden druckschmerzhafte Zonen innerhalb eines verhärteten Muskels oder im Bereich einer Narbe behandelt. Mit dieser teilweise unangenehmen Therapie erzielen wir im Bereich der Orthopädischen Schmerztherapie sehr gute Erfolge. Dies erfolgt durch eine Kombination von dry needeling (tiefe Nadelstiche in die Schmerzregion) oder Procain-Infiltrationen mit anschließender Eisbehandlung oder Schröpfkopfmassage und einer ausführlichen Dehnung der behandelten Muskulatur. Durch die Behandlung kommt es zu einer Herabsetzung des Muskeltonus und somit zu einer deutlichen Entspannung der Muskulatur.

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Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie erfolgt eine gezielte Injektion von Lokalanästhetika zu therapeutischen Zwecken. Umgangssprachlich wird sie auch gerne als „Quaddeln“ bezeichnet. Die Wirkung beruht auf der Einflußnahme auf lokale oder übergeordnete Regelkreise des Organismus, vornehmlich im Bereich des Sympatischen Nervensystems. Sie ist somit geeignet für die Behandlung einer großen Zahl funktioneller Störungen wie: chronische Erkrankung mit Verdacht auf ein Störfeld, funktionelle vegetative Beschwerden und hormonelle Störungen. Die Neuraltherapie kann sehr gut mit Akupunktur kombiniert werden (ähnliche Punkte).

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Chirotherapie und Manuelle Medizin

Die Chirotherapie beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie von Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Muskulatur). Ziel ist es, eine physiologische, d.h. normale, schmerzfreie Bewegung wieder zu erlangen. Dabei kommen sog. weiche (Mobilisation), wie auch harte (Manipulation, Deblockierung) Techniken zum Einsatz. Dies setzt jeweils eine ausführliche Untersuchung des gesamten (!) Bewegungsapparates voraus. Wir kombinieren die Chirotherapie mit den sanften Methoden der Osteopathie, der Craniosacralen Therapie und der Atlastherapie n. Arlen.

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Atlastherapie nach Arlen

Die Atlastherapie ist eine Behandlungsmethode aus dem Bereich der Manuellen Medizin. Hierbei wird durch einen gezielten Impuls des Behandlers auf die obere Nackenmuskulatur ein neurophysiologisches und neuromotorisches Rezeptorenfeld im Bereich des 1. Halswirbels (Atlas) beeinflußt. Der Halswirbel selbst wird hierbei nicht behandelt. Somit ist dieses Verfahren, trotz hoher Wirksamkeit völlig ungefährlich. Es eignet sich daher ideal zur schonenden Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern, bis hin zum Erwachsenen. Behandelt werden neurophysiologische und neuromotorische Störungen des ganzen Körpers, muskuläre Verspannungen und vegetative Störungen.

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Craniosacrale Therapie

Aus der Osteopathie stammt das Verfahren, bei dem durch äußerst sanfte Manipulationen (Einwirkungen) auf den Schädelknochen und das Kreuzbein ein rhythmisierender und ausgleichender Effekt auf den Kopf und die Wirbelsäule ausgeübt wird. Wichtige Anwendungsbereiche sind daher Rückenbeschwerden, Wirbelblockaden, Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus sowie verschiedene psychovegetative Störungen.

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Feldenkrais

Dies ist ein übendes Verfahren, bei dem in Einzel- oder Gruppensitzungen eingefahrene Bewegungsabläufe beobachten und analysiert werden, um anschließend neu d.h. richtig wieder erlernt zu werden. Anwendung findet diese Therapie bei den unterschiedlichsten Erkrankungsbildern, wo wir sie zusätzlich einsetzen.

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Autogenes Training

Autogenes Training ist ein Verfahren zur konzentrativen Selbstentspannung. Wie der Name sagt, sind Sie beim Autogenen Training (autogen = selbständig, aus sich selbst heraus) in Ihrer Entspannungsübung auf sich selbst gestellt. Sie benötigen keinerlei Hilfsmittel und können somit dieses Verfahren überall und an jedem Ort selbständig ausführen. Durch formelhafte, immer wiederkehrenden Übungen, erst unter Anleitung, dann selbständig, gelangen sie letztendlich innerhalb von 3-10 Minuten zur Tiefenentspannung und inneren Ruhe. Wir wenden das Autogene Training zur Sensibilisierung der Körperwahrnehmung, Schmerzbeeinflussung, Entspannung und Leistungssteigerung an.
Wichtig: Häufig wird Autogenes Training mit Hypnose verwechselt, auch wenn es nicht so genannt wird. Aus diesem Grund sind viele Patienten vom Autogenen Training enttäuscht, da sie glauben, es funktioniere bei ihnen nicht. Dies liegt jedoch oft an der falschen Lehrmethode oder gar am Training mit Kassetten.

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Orthomolekulare Medizin

Die Orthomolekulare Medizin dient der Erhaltung guter Gesundheit wie auch der Behandlung von Krankheiten durch die Zufuhr für die Gesundheit wichtiger Substanzen (Vitamine, Mineralstoffe, Fettsäuren und Enzyme). Wegbereiter dieser jungen Richtung der Medizin war der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling, der sich selbst in sehr hohen Dosen Vitamin C zuführte.

Hierbei erfolgt eine deutlich erhöhte Zufuhr von Substanzen, die meist über die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) oder ähnlicher Institutionen hinaus geht. Dies setzt eine ausführliche Diagnostik mit Laboranalyse voraus. Einsatzbereiche sind alle Ursachen von Nährstoffdefiziten wie z.B. einseitige Ernährung, Alkohol-, Kaffee- oder Nikotingenuss, Schwangerschaft und Stillzeit, Wachstum, nach Operationen, nach sportlicher Anstrengung, bei Streß und vermehrter Belastung des Organismus mit Schadstoffen, Amalgan oder Medikamenten. Im Rahmen unserer Therapie bieten wir unterschiedliche Vitamin- und Nährstoffgaben bis hin zu spezifischen Infusionstherapien an.

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Physikalische Therapie
Dies ist ein Sammelbegriff für alle therapeutischen Maßnahmen, die mit physikalischen Reizen auf den Körper arbeiten. Das sind so unterschiedliche Methoden wie Hydro- (Wasser) und Thermotherapie (Wärme und Kälte), Bewegungstherapie, Krankengymnastik, Massagetherapie, Elektro- und Ultraschalltherapie, Phototherapie (Licht), Inhalationsbehandlungen, Balneo- und Klimatotherapie (Bäder- und Klimakuren), etc.

Das sind so unterschiedliche Therapien wie Kneipp`sche Güsse und Wickel, Bäder, Sauna, Warm- und Kaltpackungen, Fango- und Moorpackungen, Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining, verschiedene Stromanwendungen, TENS, Magnetfeldtherapie, Ultraschalltherapie und UV-Bestrahlungen. Diese Therapieformen kommen, je nach Indikation, zur Anwendung.

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Phytotherapie

Phytotherapie ist nichts anderes als der Einsatz von pflanzlichen Arzneimitteln anstelle von chemischen Substanzen. Diese sind meist deutlich verträglicher und in ihren modernen Zubereitungsformen erheblich nebenwirkungsärmer. Wo wir können, versuchen wir konventionelle Medikamente durch pflanzliche Präparate zu ersetzen.

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Ordnungstherapie
Der Begriff Ordnungstherapie wurde durch Pfarrer Sebastian Kneipp geprägt. Er sah sie als eine der fünf Säulen seiner Therapie. Der heute etwas befremdlich wirkende Begriff läßt sich modern mit Lifestylemanagement im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie bezeichnen – also so, wie wir unsere Ganzheitliche Anti-Aging und Präventionsmedizin verstehen.

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