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Applied Kinesiology Die Applied Kinesiology (AK) nach George Goodheart wird durch das gleichseitige Dreieck, der sog. „Triad of Health“, symbolisiert. Die Seiten stehen für Struktur (Körper), Chemie (Stoffwechsel) und Psyche (Geist). Diese drei Bereiche sollten im Gleichgewicht zueinander stehen. Ein Ungleichgewicht in einem Bereich gehen zu Lasten eines der beiden anderen Bereiche und kann dort zu einer Störung (Erkrankung) führen. Im Unterschied zur „Angewandten Kinesiologie“ oder anderen Formen der Laien-Kinesiologie wird dieses Verfahren ausschließlich von Therapeuten mit einer staatlich anerkannten medizinischen Ausbildung angewandt. Sie wurde in den letzten 30 Jahren weltweit auf wissenschaftlicher Grundlage weiterentwickelt und distanziert sich so vom „Hokuspokus“ und der Sensationslüsternheit der Laien-Kinesiologie. Die AK wird hauptsächlich mit Muskeltests in Verbindung gebracht. Dabei sucht sich der Therapeut einen normal reagierenden Muskel, den sog. Indikatormuskel, und kann mit Hilfe dessen verschiedene Fragestellungen untersuchen. Dies ist zum einen die Untersuchung von Reizen, die den Patienten schaden oder belasten, zum anderen von Maßnahmen, die dem Patienten potentiell helfen. Hierzu zwei Beispiele: bei Rückenschmerzen, deren Ursache oft unklar ist, kann durch einfaches Berühren möglicher Verursacher (Wirbelgelenke, Muskulatur, Bandscheiben) an der Schwächung des Indikatormuskels abgelesen werden, wo die Ursache liegt. Diese können dann entweder direkt behandelt werden oder es werden, wenn notwendig, weitere diagnostische Maßnahmen veranlaßt. Dabei können auch gesundheitliche Probleme sichtbar gemacht werden, die mit herkömmlichen Methoden nur unter größtem Aufwand erkannt werden können.
Die AK ist somit vor allem ein ganzheitliches Diagnosesystem und eine hervorragende Ergänzung einer fundierten schulmedizinischen Untersuchung. |
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